Am Freitag, dem 17. März ist die Feuerwehr Mautern mit einer sehr anspruchsvollen Planübung in die neue Übungssaison 2017 gestartet.
Übungsannahme war der Absturz eines Leichtflugzeuges, welches nach dem Aufschlag auf einer Wiese in Brand geriet. Die beiden Piloten konnten sich davor noch mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug retten. Einer der beiden blieb dabei unglücklicherweise in einem Baum in knapp 6 Meter Höhe hängen. Der zweite Pilot galt beim Eintreffen der Einsatzkräfte als vermisst.
Umgehend wurde der Brand des Flugzeuges unter schwerem Atemschutz mit einem Schaumrohr von der Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges bekämpft. Parallel dazu galt es die Menschenrettung des schwer verletzten Piloten vom Baum zu bewältigen. Diese Aufgabe wurde von den speziell ausgebildeten Kameraden der Menschenrettung- und Absturzsicherung durchgeführt. Auch eine Suchaktion nach dem vermissten Piloten wurde vom Übungsleiter vorbereitet. Durch die einbrechende Dunkelheit war auch die umfassende Ausleuchtung des weitläufigen Übungsraumes eine Herausforderung. Im Laufe der Übung machte der abgängige Pilot letztlich mit einem Signalfeuer auf sich aufmerksam. Dieser wurde von den Einsatzkräften erstversorgt und mittels Tragetuch aus dem unwegsamen Gelände gerettet.
Bei der ersten Planübung im Jahr 2017 galt es sowohl für die aktiven Kameraden, als auch die Jugendfeuerwehrmitglieder einiges zu tun. Bei der Übungsnachbesprechung wurde von LM Marco Leitner, von Beruf Luftfahrzeugtechniker, noch auf die unterschiedlichen Gefahren und Vorgehensweisen bei Flugunfällen hingewiesen.
Die nicht alltägliche und sehr umfangreiche Planübung wurde von LM Marco Leitner ausgearbeitet und vorbereitet.

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