Einsatzgrund Industriebrand Recyclinganlage
Alarmierung 11.07.2018 07:51 Uhr sireneimages
Einsatzleiter ABI Herbert Edlinger (FF-St.Michael)
Mannschaftsstärke 10 Mann
Eingesetzte Fahrzeuge

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Eingesetzte Kräfte
  • 21 Feuerwehren
  • 160 Einsatzkräfte der Feuerwehr
  • 36 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr
  • 3 Rettungswägen mit 2 Notärzten
  • Polizei
  • Bezirkshauptmannschaft (Dr. Edlinger und Ing. Horvath)
  • Chemiedienst Steiermark
  • Energie Steiermark
  • Statiker
  • ÖBB
Bericht:

Die Feuerwehr Mautern wurde um 07:51 Uhr zum Großbrand nach St. Michael alarmiert. Unsere Aufgabe war es die Löschwasserversorgung mithilfe der Tragkraftspritze für die eingesetzten Kräfte im Löscheinsatz sicherzustellen.

Drei Kameraden der Feuerwehr Mautern wurden zuvor bereits um 06:50 Uhr per SMS mit dem Abschnittsführungsstab Abschnitt Mautern zur Unterstützung der ortszuständigen Einsatzleitung alarmiert.

160 Einsatzkräfte von 21 Feuerwehren mit 36 Fahrzeugen kämpften am Mittwoch, dem 11. Juli 2018 seit den frühen Morgenstunden in St. Michael gegen die Flammen im Recycling-Betrieb der Firma Mayer an.

Um 05:45 Uhr wurden die Feuerwehren des Abschnittes St. Michael sowie zusätzlich noch weitere Einsatzkräfte aus dem Bereich Leoben und Bruck an der Mur zu einem Brand bei der Firma Mayer Recycling GmbH. alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt war eine hohe Rauchsäule zu erkennen. Eine Halle der Recyclinganlage war aus bisher unbekannter Ursache in Vollbrand geraden.

Die Feuerwehren unternahmen einen umfassenden Löschangriff unter schwerem Atemschutz mit Hilfe einer Drehleiter und einem Hubsteiger.

Im Zuge des Brandes kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung. Es musste die angrenzende Bundesstraße kurzzeitig gesperrt werden. Auch auf der vorbeiführenden Autobahn kam es zu Behinderungen durch den Rauch, aber auch wieder durch zahlreiche unvernünftige Schaulustige.

Laut Experten bestand aber zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung in der Umgebung.

Mit einem großen Kranfahrzeug begann man dann am Nachmittag die Dachkonstruktion abzutragen um an den Brandherd zu kommen.

Die Löscharbeiten haben noch die ganze Nacht angedauert, da ein Großteil der Halle einsturzgefährdet war und nicht mehr betreten werden konnte. Erst am Montag, dem 16.07.2018 konnte dann schlussendlich, nach dem die betroffene Halle vollständig abgetragen wurde, von Einsatzleiter ABI Herbert Edlinger „Brand aus“ gegeben werden.

Glücklicherweise gab es bei diesem Großeinsatz keine Verletzten. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Fotos:
© BFVLE: BM d.V. Stefan Riemelmoser
© Feuerwehr Kaisersberg
© Feuerwehr Kraubath
© Feuerwehr Leoben Stadt
© Feuerwehr Traboch