Einsatzgrund B15 - Industriebrand Wald am Schoberpass
Alarmierung 07.01.2017   20:22 Uhr  sireneimages
Einsatzleiter OBI Markus Reitbauer (FF - Wald am Schoberpass)
Mannschaftsstärke 19 Mann
Eingesetzte Fahrzeuge

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Eingesetzte Kräfte
FF Wald am Schoberpass
FF Kalwang
FF Kammern
FF Madstein-Stadlhof
FF Mautern
FF Seiz
FF Traboch-Timmersdorf
BTF Voestalpine Donawitz mit dem Atemschutzfahrzeug
FF Treglwang
Rotes Kreuz Mautern
Polizei
Bericht:

Am Abend des 7. Jänner 2017 wollten die Mitglieder der Feuerwehr Wald am Schoberpass eigentlich eine rauschende Ballnacht erleben. Um 20:09 Uhr kam jedoch eine Alarmierung zu einem Dachstuhlbrand im Ortsgebiet von Wald am Schoberpass dazwischen.

Bei einem Nebengebäude eines Sägewerkes brach aus ungeklärter Ursache ein Brand im Bereich des Dachstuhles aus.

Bereits auf der Anfahrt wurde durch die ortszuständige Feuerwehr Wald am Schoberpass die Nachbarfeuerwehr Kalwang zur Unterstützung alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein ausgedehnter Brand des Dachstuhls festgestellt. Da sich die Löschwasserversorgung als sehr schwierig darstellte, wurde von der Einsatzleitung der gesamte Abschnitt Mautern, sowie die Feuerwehr Tregelwang zur Unterstützung alarmiert.

Von den eingesetzten Kräften wurde die Brandbekämpfung über einen umfangreichen Außenangriff unter Verwendung von schwerem Atemschutz durchgeführt. Im betroffenen Gebäude befanden sich außerdem noch Acetylengasflaschen. Die große Anzahl an Feuerwehren war nötig, da zu Beginn die Löschwasserversorgung nur durch einen Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen und zwei Pufferfahrzeugen auf jeder Seite des Gebäudes sichergestellt werden konnte. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde eine Zubringerleitung mit Tragkraftspritzen zur Löschwasserförderung aufgebaut.

„Die widrigen Witterungsverhältnisse mit starkem Schneefall und sehr tiefen Temperaturen stellten die Mannschaft vor große Herausforderungen und erschwerten die Löscharbeiten enorm”, so Einsatzleiter der FF Wald am Schoberpass OBI Markus Reitbauer. Das Übergreifen des Brandes auf angrenzende Objekte konnte durch den Einsatz verhindert werden. Nach rund 2 Stunden war der Brand unter Kontrolle. Zum Glück wurden keine Personen verletzt.

Die Feuerwehren standen danach noch für mehrere Stunden für Nachlöscharbeiten im Einsatz. Um alle Glutnester ablöschen zu können, musste ein Teil des Daches mithilfe des Wechselladefahrzeuges mit Kran der FF-Kammern geöffnet werden.

Im Einsatz standen insgesamt 9 Feuerwehren des Bereiches Leoben und Liezen mit 21 Fahrzeugen und 128 Mann.

Trotz dieses Großeinsatzes im Ortsgebiet von Wald am Schoberpass konnte der Feuerwehrball der FF-Wald mit zahlreichen Besuchern, wie geplant stattfinden.

Text: LM d.V. Stefan Riemelmoser / BFV-Leoben

Fotos: LM Julian Pölzl / FF-Mautern