Atemschutz "DIE LEBENSVERSICHERUNG IM EINSATZ"

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HBM d.F. Josef Moisi
Atemschutzwart

Atemschutzgeräteträger

 

BM Peter Friedmann

LM d.F. Marco Leitner

BM Hansjörg Götzfried

HFM Julian Pölzl

HFM Markus Günther

LM Thomas Pölzl

OFM Michael Hintringer

OFM Martin Pollinger

LM Wolfgang Hirt

HLM d.F. Manfred Scheiber

OLM d.V. Andreas Lanzmaier

HBM d.F. Josef Schmoll

OBI Christian Lanzmaier

OLM d.F. Martin Schneider

HLM d.F. Rudolf Diregger

OBM d.V. Manfred Diregger

LM d.F. Jürgen Graf

LM d.V. Stefan Riemelmoser

OFM Rene Strassmaier

 

 

Bei Bränden von Wohnungen, Gebäuden, Fahrzeugen usw. haben eine Gefährliche Gemeinsamkeit: den Brandrauch. Dieser besteht aus Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, und vielen weiteren für Mensch und Tier giftigen Gasen. Diese Gase verdrängen den in der Luft vorhandenen Sauerstoff wodurch die mindest Konzentration von 21% in der Luft auf unter 17% sinkt. Ab dieser Konzentration können die bekannten Gasmasken nicht mehr verwendet werden. Um aber sich bei den Löscharbeiten an vorderster Front vor diesen Gefahren schützen zu können hat die Feuerwehr sogenannte „schwere Atemschutzgeräten“. Diese von der Umgebungsluft unabhängigen Geräte mit Luftversorgung ermöglichen es, je nach Bauart des Gerätes und je nach Größe der mitgeführten Flasche(n), ein Arbeiten von 25 min bis zu 4 Stunden in einer z.B. voll verrauchten Umgebung.
Der Feuerwehr Mautern stehen 6 schwere Atemschutzgeräte zur Verfügung. Jedes dieser Geräte ermöglichen es den Träger ein Arbeiten von rund 25 Minuten. Dies wird durch die montierten 6 Liter Stahlflaschen die mit 300 bar (entspricht ~1600 Liter Luft) gefüllt sind erreicht.
Um für jeden Einsatz immer gut funktionierende Geräte zu haben ist der Atemschutzbeauftragte zuständig die Geräte und Masken zu warten. Nach der Desinfektion und Trocknung der Masken werden sie von ihm auf Dichtheit geprüft und auf Beschädigungen untersucht. Dasselbe gilt für die Geräte auf denen die Flaschen montiert werden und wo mittels Schläuchen die Luft zur Maske geführt wird.
Um ein Atemschutzgeräteträger werden zu können muss man körperlich und geistig dafür geeignet sein. Die körperliche Verfassung muss alle 3 Jahre bei einen Lungentest und Belastungstest nachgewiesen werden. Zudem muss der Träger das 18. Lebensjahr vollendet haben und den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger an der Feuerwehrschule in Lebring besucht haben. Hier wird auch geprüft ob der Proband geistig dazu in der Lage ist sich in Verrauchten Räumen zurechtzufinden und nicht in Panik gerät.