funkFunk
Wo früher noch der „Melder“ die Nachrichten bei Einsätzen mündlich oder schriftlich übermittelte wurde er heute durch Funkgeräte abgelöst. Das Medium Funk ist im Feuerwehrwesen ein nicht mehr wegzudenkendes Mittel geworden. Das Funknetz der Feuerwehr in der Steiermark und in Großteilen der Bundesländer läuft auf den sogenannten „4- Meter- Band“. Die Funkgeräte haben standartgemäß 2 Kanäle einen Landeskanal, dessen eingestellte Frequenz im ganzen Land dieselben ist, und einen Bezirkskanal dessen Frequenz sich in den einzelnen Bezirken unterscheiden. Die Feuerwehr besitzt eine fixe Funkstation im Feuerwehrhaus, eingebaute Funkgeräte in den Fahrzeugen und Handfunkgeräte. Ein großes Problem des „4- Meter- Bands“ ist das es zu Störungen im Funkverkehr wenn man sich in geschlossenen Räumen, Kellern oder in Tunnel befindet. Um dieses Problem zu beheben steht den Feuerwehrmännern und –frauen das „70cm- Band“ zur Verfügung. Die Feuerwehr Mautern besitzt 3 solcher Geräte.
Über das Funknetz wird nicht nur die Kommunikation zwischen den einzelnen Leuten durchgeführt, sondern auch die Sirenenalarmierung und die Auslösung der Funkmeldeempfänger (Pager, Piepser).
Um die Abläufe im Funkverkehr und das richtige arbeiten mit dem Funk zu kenne zu lernen können die FeuerwehrkameradenInnen an den Funkgrundlehrgang nachfolgend im Funklehrgang und abschließend im Lehrgang für Funker in der Einsatzleitung teilnehmen. Ersterer wird im Bezirk mit dem Bezirksbeauftragten gelehrt, die weiteren Kurse können an der Feuerwehrschule in Lebring besucht werden.
Auch im Bereich Funk werden Wettbewerbe durchgeführt wo die Teilnehmer das Funkleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erlangen können.